Politische Entscheidungen schaden Sachsens Unternehmen

Seit 2012 sinken die Ausfuhren aus Sachsen nach Russland kontinuierlich. Schuld daran sind vor allem auch die immer wieder verschärften Sanktionen gegen Russland. 98,9 Prozent der sächsischen Unternehmen mit Ausfuhrbeziehungen nach Russland sehen es laut einer aktuellen Befragung der sächsischen Industrie- und Handelskammern sowie der Handwerkskammern als negativ an, dass ihr Geschäft durch politische Entscheidungen beeinträchtigt wird. Nach wie vor leiden sächsische Unternehmen unter den Sanktionen, sind Arbeitsplätze gefährdet.

Mit den Sanktionen reagiert die EU auf die Krim- und Ukraine-Politik Russlands. Ich bezweifle, dass es der richtige Weg ist, Russland zu isolieren und in die wirtschaftliche Enge zu treiben. Schließlich sollten eine Einigung hinsichtlich der Situation in der Ukraine und ein Waffenstillstand erreicht werden. Entspannungspolitik und Deeskalation wären angesagt, bleiben aber aus. Die Folgen dieses politischen Fehlers sind auch in Sachsen schmerzlich spürbar.