Industrie 4.0 – was geht mich das an?

Im Umfeld des Chemnitzer Stadtverbandes der Linken arbeite ich seit geraumer Zeit in einer parteiübergreifende Gruppe mit, die sich mit der Digitalisierung unserer Gesellschaft und den damit verbundenen Folgen für unsere Zukunft beschäftigt. Während in der Öffentlichkeit der Ausbau eines leistungsfähigen Internets und die Defizite in Sachsen lebhaft debattiert werden, stehen die gesellschaftspolitischen Folgen oft im Schatten. Gemeinsam mit Mitgliedern der Piratenpartei und parteilose Menschen debattieren wir jedoch genau dies.

Heute haben wir im All Inn zur Diskussion geladen, wie sich die Arbeitswelt verändern wird. Diese sind bereits in vollem Gange. Welche Folgen hat Telearbeit oder Crowd-Working? Führt beides zu einer besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf, oder eher zu wachsender Belastung, dauerhafter Arbeitsbereitschaft rund um die Uhr und wachsender Ausbeutung?

Welche und wie viele Arbeitsplätze wird es in Zukunft geben, wie realistisch ist die menschenlose Fabrik? Führt der Verlust von wegrationalisierten Arbeitsplätze in Industrie und Verwaltung zu neuer Prekarisierung oder heißt wachsende Produktivität mehr Wohlstand bei gleichzeitig kürzerer Lebensarbeitszeit? Und welche Auswirkungen wird das alles auf unsere Sozialsysteme haben, die im Wesentlichen auf Abgaben auf Lohnarbeit beruhen?

Mit all diesen Fragen wollen wir uns in den nächsten Monaten in mehreren Veranstaltungen beschäftigen und versuchen Antworten von Links zu finden.

 

Um die Webseite optimal gestalten und fortlaufend verbessern zu können, verwende ich Cookies und Analysetools. Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu.

Weitere Informationen erhalten Sie in der Datenschutzerklärung

Verstanden