In Europas Osten

Die baschkirische Hauptstadt Ufa liegt ganz am östlichen Rand Europas. Langgestreckt an einem Steilhang entlang des Flusses Belaja. Tolstoi beschrieb die Gegend um Ufa seinerzeit als eine der entlegensten und gleichzeitig wohltuendsten Gegenden Russlands. Inzwischen ist die Stadt mit über einer Millionen Einwohner ein wichtiges Zentrum der Petrochemischen Industrie, aber gleichzeitig geprägt von großer Weite und viel Grün.

Gemeinsam mit einer Delegation des Ausschuss für Umwelt und Landwirtschaft fuhr ich in diese bei ausländischen Reisenden eher unbekannte Region Russlands, da inzwischen eine langjährige Tradition des Austausches zwischen dem sächsischen Landtag und dem baschkirischen Parlament Kurultaj besteht.

Die Stadt am Ural hat durchaus sehenswertes zu bieten. So findet man in der Innenstadt noch viele klassische russische Holzhäuschen. Daneben aber auch die typischen sowjetischen Prachtbauten, eine der größten Moscheen Russlands und moderne Bauwerke.

Das internationale Tagungs- und Kongressgebäude in welchem uns der Präsident der Republik empfing wurde eigens für die Tagungen der BRICS-Staaten und der Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit errichtet, welche 2015 in Ufa stattfanden.

Nicht unerwähnt bleiben soll das älteste Lenindenkmal der ehemaligen Sowjetunion, welches sich in einer Parkanlage im Herzen der Stadt befindet. Eine historische Sehenswürdigkeit an der Schnittstelle von Europa und Asien!

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