Gute Arbeit in einem sozialen Europa

So war eine gemeinsame Konferenz des DGB, der polnischen Solidarność und der tschechischen ČMKOS überschrieben. Hintergrund war vor allem die Auswirkung der Digitalisierung auf den Arbeitsmarkt und wie sich die drei Gewerkschaftsverbände – auch grenzüberschreitend – darauf einstellen.

Im Mittelpunkt stand sowohl die Frage nach dem aktuellen Stand in den jeweiligen Heimatregionen Sachsen, Niederschlesien und Nordböhmen, als auch der Blick in die Zukunft. Denn eins ist gewiss: wir erleben aktuell eine tiefgreifende Veränderung in der Entwicklung der Produktivkräfte, die auch die Arbeit nachhaltig verändern wird.

Auf der einen Seite stehen neue Freiheiten wie die Möglichkeiten von Homeoffice oder digitalen Geschäftsplattformen die auch Kleinunternehmen und Selbständigen neue Möglichkeiten eröffnen.

Auf der anderen Seite erleben wir eine Dominanz weniger großer Digitalkonzerne. So geht es auch darum, dass die Großen die Kleinen immer stärker unter Druck setzen können, dass Entscheidungen in vielen Fällen nicht mehr durch Menschen sondern Computer getroffen werden, dass Mitarbeiter gegenüber Arbeitgebern an Privatsphäre verlieren und von ihnen verlangt wird ohne geregelte Arbeitszeiten ständig erreichbar zu sein.

Viele wichtige Zukunftsfragen – bedauerlicherweise war ich der einzige deutsche Abgeordnete der an der Konferenz teilnahm. Eingeladen, so wurde mir versichert waren eigentlich Vertreter aller Fraktionen des sächsischen Landtages. Aber offenkundig halten nicht alle Parteien die Zukunft der Arbeit für wichtig…

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